Konzerte in den evangelischen Kirchen von Passenheim (Pasym) und Mensguth (Dźwierzuty) 2014

Passenheim (Pasym)
5. Juli 2014: Klaudia Camilla Twardzik (Passenheim): Orgel, Quintett ”Pro Musica” (Malgorzata Zowczak: Flöte, Ingar Lindholm: Oboe, Peter Marcateus:                                Klarinette, Rosemarie Pettersson: Waldhorn, Tomas Franzén: Fagott (Stockholm))
12. Juli 2014: Alexander Fiseisky(Moskau): Orgel
26. Juli 2014: Katalin Mali (Tihany/Ungarn): Orgel
2. August 2014: Gerard Gillen (Dublin): Orgel
9. August 2014: Marek Stefański (Krakau): Orgel

Mensguth (Dźwierzuty)
13. Juli 2014: Władysław Szymański(Kattowitz): Orgel
20. Juli 2014: Enrico Zanovello (Vicenza): Orgel
27. Juli 2014: Klemens Schnorr (München): Orgel
3. August 2014: Éva Györgyi Megyesi, Paweł Cabała (Odda/Norwegen): Orgel

Alle Angaben ohne Gewähr

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Okondura – Von Ostpreußen nach Südwestafrika

Okondura - Von Ostpreußen nach Südwestafrika

Okondura – Von Ostpreußen nach Südwestafrika

Von Helga Tödt, Format 14 cm x 21 cm, 140 Seiten, 67 s/w-Fotos, 3 Landkartenausschnitte, Softcover. Pro BUSINESS, Berlin, 2013. ISBN 978-3-86386-473-6. Preis: 13,00 €.

Im Jahr 1927 wandert Fritz Liedtke, bisheriger Pächter des zu den Dönhoffschen Gütern im Kreis Preußisch Holland zählenden Comthurhofes, in das südafrikanische Mandadtsgebiet Südwestafrika aus. Hier erwirbt er die zirka 150 km nordwestlich von Windhuk gelegene Farm Okondura, auf welche im Folgejahr auch seine Frau mit den Kindern nachkommt. Die Familienmitglieder erleben über mehrere Generationen politische und gesellschaftliche Umbrüche sowie persönliche Höhen und Tiefen. Die Farm bleibt jedoch im Familienbesitz und wird heute von einem Enkel Fritz Liedtkes unter anderem als Jagd- und Gästefarm bewirtschaftet.

Die Autorin bettet diese „Auswanderergeschichte“– so der Untertitel des Buches – in eine weiter ausholende Familienhistorie und auch in größere historische Zusammenhänge ein, welche zwangsläufig etwas oberflächlich bleiben und auch einige kleinere Fehler enthalten. Trotzdem ist ihr ein lesenswertes Buch gelungen, dessen zentrale Gestalten beispielhaft für viele deutsche Auswanderer nach Südwestafrika stehen.             do

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Clausewitz – Das Magazin für Militärgeschichte

Clausewitz 6/2013

Clausewitz 6/2013

Zweimonatlich erscheinende Special-Interest-Zeitschrift zur Militärgeschichte, 3. Jahrgang, Format: 21 cm x 28 cm, 84 Seiten, zahlreiche Schwarzweiß- und farbige Abbildungen, GeraMond Verlag. ISSN 2193-1445. Preis: 5,50 Euro.

Neben dem 20 Seiten umfassenden Schwerpunkt-Thema der Schlacht um den Monte Cassino 1944, einer Reihe weiterer mehrseitiger Artikel – von der Varus-Schlacht bis zu den Flakpanzern von Bundeswehr und NVA – und zahlreichen Kurzmeldungen zu unterschiedlichen militärischen Themen enthalt das Heft eine sechsseitige Abhandlung zur Winterschlacht in Masuren 1915.

Der mit einer Landkarte und neun weiteren Abbildungen versehene Artikel des Historikers Lukas Grawe vermittelt einen guten Überblick über die nach den Schlachten von Tannenberg  und an den Masrischen Seen dritte große militärische Auseinandersetzung des Ersten Weltkrieges in Ostpreußen und ihre Heerführer. Für Leser, die sich mit dieser Thematik näher beschäftigen wollen, enthält er darüber hinaus entsprechende Literaturtipps.                                                                                                   (do)

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Rößeler Heimatbote 4/2013

Rößeler Heimatbote 2/2013

Rößeler Heimatbote 2/2013

Vierteljahresschrift zur Geschichte und Gegenwart des Kreises Rößel/Ostpreußen, 60. Jahrgang, Herausgeber: Kreisgemeinschaft Rößel e. V. in der Landsmannschaft Ostpreußen, Lübeck. Format: 21 cm x 29,7 cm, 48 Seiten, zahlreiche Schwarzweiß- und Farbfotos, Softcover. Ohne ISSN. Ohne Preisangabe.

Eine ermländische Heimatzeitschrift mit der für alle ostpreußischen Heimatbriefe typischen Mischung aus Informationen aller Art über die alte Heimat und ihre Bewohner einst und jetzt sowie mit aktuellen Berichten über die Aktivitäten der Kreisgemeinschaft. Familiennachrichten und allgemeine ostpreußische Themen runden den Inhalt ab. Eine Besonderheit dieser Ausgabe bildet das vierseitige  Inhaltsverzeichnis zu den Heimatboten-Jahrgängen 2009 bis 2013.

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Masurische Storchenpost (Mazurska Poczta Bociania) 289

Masurische Storchenpost 289Vereinsmagazin der Masurischen Gesellschaft vom Dezember 2012, 23. Jahrgang, Herausgeber: Stowarzyszenie Mazurskie, Olsztyn. Format: 14,7 cm x 20,7 cm, 44 Seiten, sechs Farbfotos, zwei s/w-Abbildungen, Softcover. Ohne ISSN. Preis und Bezugsmöglichkeiten unter der E-Mail: willan@poczta.onet.pl 

N (Text folgt)                                                               do

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Nächster Hilfstransport der Freunde Masurens nach Ortelsburg im Dezember 2013

Der nächste Hilfstransport des Vereins „Freunde Masurens“ e. V. soll am 14. Dezember 2013 aus Niedersachsen auf den Weg gebracht werden.

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Masuren-Artikel im „Stern“ vom 12. September 2013

Im „Stern“ vom 12.  September 2013 findet sich im „Journal Reise“ ein fünfseitiger Artikel – davon drei Seiten Fotos – von Silke Burmeister über den in Kruttinnen lebenden Bootsstaker Norbert Rudnik. Der Beitrag ist durchaus lesenswert,  obwohl er – der Grundhaltung dieser Zeitschrift entsprechend – jegliche deutsche Schreibweise von Orts- und Personennamen konsequent vermeidet.

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Rößeler Heimatbote 3/2013

Rößeler Heimatbote 3/2013

Rößeler Heimatbote 3/2013

Vierteljahresschrift zur Geschichte und Gegenwart des Kreises Rößel/Ostpreußen, 60. Jahrgang, Herausgeber: Kreisgemeinschaft Rößel e. V. in der Landsmannschaft Ostpreußen, Lübeck. Format: 21 cm x 29,7 cm, 48 Seiten, zahlreiche Schwarzweiß- und Farbfotos, Softcover. Ohne ISSN. Ohne Preisangabe.

Eine ermländische Heimatzeitschrift mit der für alle ostpreußischen Heimatbriefe typischen Mischung aus Informationen aller Art über die alte Heimat und ihre Bewohner einst und jetzt sowie mit aktuellen Berichten über die Aktivitäten der Kreisgemeinschaft. Familiennachrichten und allgemeine ostpreußische Themen runden den Inhalt ab.

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Masurische Storchenpost (Mazurska Poczta Bociania) 288

Masurische Storchenpost 288

Masurische Storchenpost 288

Vereinsmagazin der Masurischen Gesellschaft vom November 2012, 23. Jahrgang, Herausgeber: Stowarzyszenie Mazurskie, Olsztyn. Format: 14,7 cm x 20,7 cm, 44 Seiten, sechs Farbfotos, Softcover. Ohne ISSN. Preis und Bezugsmöglichkeiten unter der E-Mail: willan@poczta.onet.pl 

Neben der Rede der deutschen Generalkonsulin in Danzig, Annette Klein, zur Feier des Tages der Deutschen Einheit und den Beiträgen von Grzegorz Supady über das Nachkriegsschicksal der Heimatverbliebenen befasst sich Hanna Schoenherr mit dem alltäglichen Leben der einheimischen Bevölkerung Ostpreußens in den Jahren nach dem Zweiten  Weltkrieg. Tadeusz Willan ruft zur Teilnahme am Wettbewerb „Erzähl Dein Leben“ der Masurischen Gesellschaft auf, und Manfred Buchholz berichtet von der Feier anlässlich der abgeschlossenen Renovierung der evangelischen Kirche in Sorquitten. Nach adventlichen Betrachtungen von Günter Schiwy spricht Arkadiusz Luba mit Agnieszka Lada, der Projektleiterin einer Studie über die polnische Erwerbsmigration nach Deutschland, und Luzian Geier schildert die Eröffnung einer Wanderausstellung über die Umsiedlungen aus dem Buchenland im schlesischen Lauban. Anlässlich der Enthüllung einer Gedenktafel in Rastenburg an der Stelle, an der einst die Synagoge stand, folgen exemplarische Informationen über  das Schicksal der Juden in Ostpreußen. Das Heft schließt mit einem Kurzbericht über die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) vom Oktober 2012 in Berlin.                                                                 do

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Antonia auf Abwegen

Antonia auf AbwegenVon Annette Sand, Format 10,5 cm x 16,6 cm, 64 Seiten, Softcover. agenda Verlag, Münster, 2012. ISBN 978-3-89688-468-8. Preis: 9,80 €.

Die Journalistin Antonia ist als Spross einer Bildungsbürger-Familie im Rheinland aufgewachsen. Schon in Kindertagen rebellierte sie gegen das etablierte politische und gesellschaftlich System in der alten Bundesrepublik. Bei den Vorbereitung zu einer Abrüstungs-Demonstration Anfang der 1980er-Jahre kommt es zu einem Tötungsdelikt. Dafür muss ihre Jugendliebe Hanns, ein aus problematischen sozialen Verhältnissen stammender Aussiedler-Junge, ins Gefängnis. Antonia hat ihn seitdem nicht mehr gesehen.
Bei einem Klassentreffen 20 Jahre später kommt die Vergangenheit in ihr wieder hoch. Sie hört, dass Hanns nach Polen zurückgekehrt sein soll und macht sich spontan auf, um ihn in Olsztyn zu suchen.
Eine schön und spannend geschriebene Geschichte mit typisch westdeutschen Protagonisten der letzten Jahrzehnte, für die Aussiedler „Pollacken“ sind, und die Masuren nicht vom Ermland unterscheiden können. do

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